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Die Lieblings-Zahnärztin in Köln

Praxisneugründung Dr. Christin Steinbach

Von 0 auf 10.000 Patient:innen: Das ist Dr. Christin Steinbach in wenigen Jahren und trotz großer Konkurrenz gelungen. Ein ganzheitliches Praxiskonzept ebnete den Weg zum Erfolg.

Alle haben eine Lieblings-Bäckerei oder ein Lieblings-Restaurant– aber wer geht schon zu seinem Lieblings-Zahnarzt? Dr. Christin Steinbach will diesen hohen Anspruch erfüllen. „Lieblings-Zahnarzt“ lautet der Name ihrer Praxis, der durchaus wörtlich zu verstehen ist. Patient:innen und auch Mitarbeiter:innen sollen zu dem Schluss kommen: In diese Praxis komme ich am liebsten.

Ein Praxiskonzept im Mood-Book

Ihr Praxiskonzept erarbeitete Dr. Steinbach bereits weit vor dem Start in die Selbstständigkeit. Jahrelang hatte sie stets ein Notizbuch beziehungsweise Mood-Book dabei, in dem sie Ideen festhielt und die spätere Einrichtung mithilfe von Bildern skizzierte. Zu jener Zeit arbeitete sie als angestellte Zahnärztin in einem kleinen Ort nahe Bonn. „Die Praxis war sehr modern. Ich habe dort wirklich viel gelernt. Doch ich wusste schon immer: Ich will nicht auf Dauer angestellt sein, ich möchte meine eigenen Ideen verwirklichen.“ Und so suchte die Zahnärztin parallel nach einer Praxis zur Übernahme.  

„Ich habe die Praxis von Grund auf so aufgebaut, wie ich es wollte."

 

Dr. Christin Steinbach

Per Umweg zur Neugründung

Die Gründungsphase gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht. Dr. Steinbach besichtigte über zwei Jahre hinweg viele Praxen in der Region Köln/Bonn. Doch nie war die richtige dabei. „Ich hatte ein klares Konzept – und das hat in keine dieser Praxen gepasst“, erinnert sich die Zahnärztin. Daher entschied sie sich dafür, eine neue Praxis in möglichst zentraler Lage zu gründen und fand geeignete Räumlichkeiten in der Kölner Innenstadt.

Mit vier Behandlungszimmern, von denen im ersten Schritt zwei ausgebaut wurden, und drei Mitarbeiter:innen startete sie durch. Immer mit dem Ziel vor Augen die Praxis schrittweise auszubauen. Einfach war die Ausgangslage nicht. „Eine Neugründung ist anfänglich der härtere Weg, auch finanziell. Ich habe bei Patient null angefangen – und das in einer Gegend, in der sich im Umkreis von wenigen hundert Metern mehrere andere Zahnärzte befinden. Auch bereitete mir die Aufgabe etwas Sorgen, qualifizierte Mitarbeiter gewinnen zu müssen.“ Heute ist Dr. Steinbach sehr glücklich darüber, sich dennoch für die Neugründung entschieden zu haben.  „Ich habe die Praxis von Grund auf so aufgebaut, wie ich es wollte.“

Was Lieblings-Zahnarzt auszeichnet

Für Dr. Steinbach war von Beginn an klar: Um Lieblings-Zahnärztin zu werden, kommt es nicht allein darauf an, moderne und ehrliche Zahnheilkunde anzubieten – dieser Anspruch stehe ohnehin über allem. Vielmehr müsse die Praxis so gestaltet sein, dass sich Patient:innen rundum wohl fühlen. „Mein Patient kann nicht beurteilen, ob die Füllung den letzten schönen Höcker im Backenzahnbereich hat, aber er kann sagen, ob mein Team und ich herzlich zu ihm waren und ob er sich bei uns wohl gefühlt hat“

Eine wichtige Rolle für einen positiven Gesamteindruck spielen demnach weiche Faktoren. „Wir schaffen eine harmonische Atmosphäre für unsere Patienten und nehmen ihnen die Anspannung vor und während des Termins“. Um das zu erreichen, setzen Dr. Steinbach und ihr Team auf wertschätzende Kommunikation, hohen Komfort mit sehr kurzen Wartezeiten, eine attraktive Einrichtung und eine schmerzfreie Behandlung.

So können Patient:innen beispielsweise ihre Termine bequem online buchen. In der Praxis angekommen warten sie in Räumen, die keineswegs klinisch-karg, sondern im Stil moderner Wohnzimmer eingerichtet sind. Während sie in Ruhe einen Kaffee schlürfen, wahlweise auch später zum Mitnehmen, können sie in einem der handverlesenen Magazine blättern oder via W-Lan im Internet surfen. Und bevor die Behandlung startet, werden die Lippen der Patient:innen mit Kakaobutter verwöhnt, damit sie nicht einreißen.

„Mir ist es dabei wichtig, die Erwartungen meiner Patienten möglichst zu übertreffen“, betont Dr. Steinbach. Dazu gehe sie auch auf individuellen Interessen und Bedürfnisse ein. So können Patient:innen während einer Präparation auch gerne ihre Wunschmusik hören. Andernfalls erklingt in allen Räumen die selbst zusammengestellte Praxis-Playlist. In den kälteren Monaten wird Patient:innen auf Wunsch eine behagliche Decke gereicht.

Weiterempfehlungen bringen den Durchbruch

Nach der Gründung stand Dr. Steinbach vor der Herausforderung, ihr Konzept bekannt zu machen und erste Patient:innen zu gewinnen. Die Basis dafür legte sie mit zeitgemäßem Online-Marketing. „Mir war es wichtig, dass sich Besucher unserer Website sofort abgeholt fühlen.“ Der Internetauftritt der Praxis ist entsprechend modern gestaltet und enthält viel Persönliches, vor allem Videos mit Statements von Patient:innen und Mitarbeiter:innen. Den Start im Netz unterstützte Dr. Steinbach zusätzlich mit einem Marketingbudget für Werbung bei Google, dessen Auswirkungen von Beginn an genau ausgewertet wurden. Durch die Summe der Maßnahmen erreichte die neue Praxis im starken Großstadt-Wettbewerb sehr schnell eine gute Online-Sichtbarkeit, sodass Interessierte die Praxis unkompliziert finden konnten.

 

Doch was den Schalter letztlich kippte, waren Weiterempfehlungen. „Zufriedene Patienten haben anderen von meiner Praxis erzählt oder positive Bewertungen geschrieben. So haben wir schnell viele Neupatienten bekommen.“ Bereits nach wenigen Monaten baute Dr. Steinbach die Praxis zum ersten Mal aus und nahm die zwei weiteren Behandlungszimmer in Betrieb, Mitte 2020 folgte eine zusätzliche Etage mit fünf weiteren Behandlungszimmern.

Kreativität bei der Personalsuche

Mit steigenden Patient:innenzahlen wuchs auch der Personalbedarf. Hier entwickelte Dr. Steinbach kreative Lösungen. „Insbesondere zahnmedizinische Fachangestellte zu gewinnen ist erfahrungsgemäß schwierig. Doch unser Gamechanger war, ein erstes Treffen ganz unbürokratisch ohne die ‚Hürde‘ von Bewerbungsunterlagen anzubieten.“ Das Prinzip: Bewerber:innen kommen zunächst einfach eine Viertelstunde auf einen Kaffee vorbei und man lernt sich gegenseitig unvoreingenommen kennen. „So habe ich viele tolle Mitarbeiter gefunden, die ich rein nach dem Lebenslauf wahrscheinlich noch nicht einmal eingeladen hätte.“

„Der Einfluss des Teams ist viel größer als häufig angenommen. Wenn alle gelassen sind und Spaß an der Arbeit haben, überträgt sich dies auch auf die Patient:innen"

 

Dr. Christin Steinbach

Das Team ist das A und O

Eine angenehme Atmosphäre in der Zahnarztpraxis steht und fällt aus Sicht der Zahnärztin ohnehin mit den Mitarbeiter:innen. „Der Einfluss des Teams ist viel größer als häufig angenommen. Wenn alle gelassen sind und Spaß an der Arbeit haben, überträgt sich dies auch auf die Patient:innen.“ Dr. Steinbach legt großen Wert darauf, dass sich Mitarbeiter:innen wohlfühlen und täglich ihren bestmöglichen Beitrag leisten, um gemeinsam zum „Lieblings-Zahnarzt“ der Patient:innen zu werden. Dabei führe sie die Praxis keineswegs klassisch von oben herab, sondern eher wie ein Start-up. „Wir duzen uns alle und es gibt flache Hierarchien.“ Zudem übernehme jede:r Mitarbeiter:in viel Eigenverantwortung sowie Zusatzaufgaben, die zu den persönlichen Stärken passen.

Zufrieden mit dem Status Quo

Das Konzept „Lieblings-Zahnarzt“ geht auf: Das Praxisteam umfasst mittlerweile 24 Personen, die gemeinsam über 10.000 Patient:innen in neun Behandlungszimmern betreuen. „Lieblings-Zahnarzt“ sieht Dr. Steinbach dabei als eine Praxis, die als ganzheitliches Konzept unabhängig ist von ihrer Person. „Alle in unserem Team sind Lieblings-Zahnärzte“. Damit das klappt, ist aus ihrer Sicht eine gute Beziehung zu Patient:innen und Mitarbeiter:innen mit Zeit zur zwischenmenschlichen Vertrauensbildung unerlässlich. Und das funktioniere nur bei einer überschaubaren Größe ohne Klinikcharakter. Mit der nun erreichten Größe ihrer Praxis ist sie daher rundum zufrieden – und gibt mit ihrem Team jeden Tag ihr Bestes, um Lieblings-Zahnärztin zu bleiben.  

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Mehr zum Konzept von Team Lieblings-Zahnarzt findest du hier:

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