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Erster Schritt zur Selbstständigkeit
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Wie viel verdient man als Vorbereitungsassistent:in? Wie steigen die Gehälter mit der Erfahrung? Und welche Faktoren beeinflussen deine Vergütung wirklich – Standort, Umsatz, Spezialisierung oder Weiterbildung?
Die Dentale Gehaltsstudie 2025 liefert ein präzises, deutschlandweites Bild über die tatsächlichen Einkommen von angestellten Zahnärzt:innen. Die Ergebnisse zeigen:
- Gehälter sind insgesamt gestiegen
- Umsatzbeteiligungen spielen eine immer größere Rolle
- Regionale Unterschiede fallen geringer aus als erwartet
- Weiterbildung lohnt sich – aber nur, wenn sie den Umsatz steigert
Im Folgenden findest du die wichtigsten aktuellen Zahlen – und konkrete Strategien, wie du dein persönliches Traumgehalt erreichst.
Wie sich das Gehalt von Zahnärzt:innen entwickelt
Um zu ermitteln, welches Gehalt dir als Zahnärztin oder Zahnarzt zusteht, solltest du eine Reihe von Dingen beachten. Dazu gehören in erster Linie dein Alter, deine Arbeitserfahrung und deine Spezialisierung. Wir helfen dir dabei, auf Basis dieser Faktoren herauszufinden, wie hoch dein Verdienst ausfallen kann, und geben dir einen Überblick über alle Zahlen, Daten und Fakten. Für Zahnärzt:innen gibt es keinen festen Tarifvertrag. Die gezahlten Löhne können also teils sehr unterschiedlich ausfallen – und sind abhängig vom Verhandlungsgeschick der Arbeitnehmer:innen.
Die Dentale Gehaltsstudie gibt dir einen guten Anhaltspunkt, an dem du dich orientieren kannst.
Gehälter von Vorbereitungsassistent:innen (0–2 Jahre Erfahrung)
Die neue Studie zeigt klar: Vorbereitungsassistent:innen erhalten nahezu immer ein reines Fixgehalt ohne variable Vergütung.
0–1 Jahr Berufserfahrung
- Median: 3.500 € brutto
- Unteres Quartil: 3.179 €
- Oberes Quartil: 4.000 €
1–2 Jahre Berufserfahrung
- Median: 3.987 € brutto
- Unteres Quartil: 3.444 €
- Oberes Quartil: 4.444 €
Ein realistisches Einstiegsgehalt für Zahnärzt:innen liegt heute bei 3.300–4.200 € – damit deutlich höher als noch vor einigen Jahren. Und bereits nach einem Jahr steigt das Gehalt spürbar an.
Gehälter angestellter Zahnärzt:innen (ab 2 Jahren)
Nach der Vorbereitungszeit entwickeln sich Gehälter in der Zahnmedizin weiterhin dynamisch – vor allem durch die Umsatzbeteiligung in der Zahnarztpraxis.
Nach der Assistenzzeit (2 Jahre Berufserfahrung)
- Median: 5.901 € brutto
2–6 Jahre Berufserfahrung
- Median: 6.842 € brutto
Mehr als 10 Jahre Berufserfahrung
- Median: 7.650 € brutto
Im Schnitt steigen die Gehälter 12–16 % pro Erfahrungsstufe.

Regionale Unterschiede – Land schlägt Stadt
Neben der Erfahrung ist natürlich auch immer der Standort ausschlaggebend für den Verdienst in der Zahnarztpraxis. Hier zeigt die Dentale Gehaltsstudie überraschend, aber eindeutig: Ländliche Regionen bieten die höchsten Gesamtgehälter.
Zahnärztliche Gehälter in den Regionen Deutschlands (fix + variable Vergütung):
- Ost: 7.045 €
- Süd: 7.139 €
- Nord: 6.938 €
- West: 6.857 €
Die Studie macht deutlich, dass die Gehälter von Zahnärzt:innen in Ballungsgebieten und Metropolregionen am niedrigsten sind. Der Grund: In bevölkerungsärmeren Gebieten mit weniger Zahnarztdichte freuen sich die Praxen über höhere und stabilere Honorarumsätze.
Umsatzbeteiligung– so stark beeinflusst der Umsatz dein Gehalt
Naturgemäß kann in Praxen mit höherem Umsatz mehr verdient werden. Nicht nur weil das Grundgehalt von Vornherein schon höher ausfällt, sondern auch, weil du als Zahnärzt:in oftmals am Umsatz direkt partizipierst.
Bereits ab dem zweiten Jahr der Assistenzzeit kann es laut dem Deutschen Zahnmedizinerbund sinnvoll sein, mit Arbeitgeber:innen über eine Umsatzbeteiligung zu verhandeln. Dabei wirst du prozentual am Honorarumsatz der Praxis beteiligt.
Der Vorteil: Fällt dieser hoch aus, kannst du dein Gehalt erheblich verbessern. Dies wirkt sich auch auf deine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sowie auf Mutterschutz und Elterngeld aus.
Laut Dentaler Gehaltsstudie erhielten etwa zwei Drittel der Befragten in der ambulanten zahnärztlichen Versorgung eine Umsatzbeteiligung. In den meisten Fällen war die Beteiligung an eine bestimmte Umsatzschwelle geknüpft.

Die Dentale Gehaltsstudie zeigt: Deine eigene Produktivität kann der größte Hebel für dein Einkommen sein.
Weiterbildung lohnt sich – aber nur, wenn sie deinen Umsatz steigert
Weiterbildungen gelten seit Jahren als sicherer Weg zu einem höheren Gehalt – doch die neue Dentale Gehaltsstudie 2025 zeigt, dass der Zusammenhang differenzierter betrachtet werden muss. Zwar verdienen Zahnärzt:innen mit einem absolvierten Masterabschluss im Median rund 610 € mehr pro Monat, und auch ein Curriculum bringt durchschnittlich +503 €. Entscheidend ist jedoch nicht der Titel an sich, sondern die Umsatzentwicklung, die durch die zusätzliche Qualifikation ermöglicht wird.
Mit anderen Worten: Ein Master oder Curriculum steigert dein Einkommen nur dann spürbar, wenn du die neuen Fähigkeiten regelmäßig in der Praxis einsetzt und dadurch mehr oder höherwertige Leistungen erbringen kannst. Weiterbildungen, die ausschließlich theoretisch bleiben oder nicht in die täglichen Behandlungspfade integriert werden, zeigen keinen nennenswerten Effekt auf das Gehalt.
Wer sich weiterbildet, sollte daher strategisch vorgehen: Wähle Fortbildungen, die zu den Behandlungsschwerpunkten der Praxis passen, die deine persönliche Expertise stärken und die deinen Wert im Team klar sichtbar machen – sowohl fachlich als auch wirtschaftlich.
Kein echter Gender Pay Gap in der Zahnmedizin
Auf den ersten Blick scheint es, als würden männliche und weibliche Zahnärzt:innen unterschiedlich verdienen: Frauen erhalten laut Studie ein Median-Gehalt von 6.889 €, während Männer bei 7.222 € liegen. Doch diese Differenz ist nicht auf unterschiedliche Fixgehälter, Vergütungsmodelle oder diskriminierende Strukturen zurückzuführen.
Die Daten zeigen eindeutig, dass Zahnärztinnen und Zahnärzte bei gleichem Umsatz exakt gleich viel verdienen. Der beobachtete Unterschied entsteht ausschließlich dadurch, dass Männer im Durchschnitt höhere Honorarumsätze erzielen – was sich direkt auf die variable Vergütung auswirkt, die inzwischen bei 62 % der Angestellten fester Gehaltsbestandteil ist.
Die Gründe für unterschiedliche Umsätze können vielfältig sein: Teilzeitquoten, Behandlungsschwerpunkte, Patientenvolumen, Arbeitszeitmodelle oder Teamorganisation. Damit verschiebt sich die Diskussion weg vom klassischen Gender Pay Gap hin zu einer differenzierten Analyse der Faktoren, die Umsatz beeinflussen. Für Zahnärztinnen bedeutet das eine klare Chance: Wer seine Leistungsfähigkeit sichtbar macht, Prozesse optimiert und spezialisierte Leistungen anbietet, kann sein Einkommen unabhängig vom Geschlecht auf das gleiche Niveau wie männliche Kollegen heben.
Arbeitszeiten für Zahnärzt:innen – warum die 4-Tage-Woche zur neuen
Realität wird
Die Dentale Gehaltsstudie zeigt einen deutlichen Wandel in der Arbeitskultur angestellter Zahnärzt:innen. Während Vollzeitgehälter weiterhin auf eine 40-Stunden-Woche normiert werden, liegt die tatsächlich gearbeitete Median-Wochenarbeitszeit nur noch bei 35 Stunden. Frauen arbeiten im Median 34 Stunden, Männer 37 Stunden – ein Unterschied, der auch zur Erklärung der unterschiedlichen Umsatz-Levels beiträgt.
Besonders auffällig ist die zunehmende Beliebtheit der 4-Tage-Woche, die bereits von rund einem Drittel der Zahnärzt:innen genutzt wird. Gründe dafür sind eine bessere WorkLife-Balance, planbarere Patiententage und ein gestiegenes Bewusstsein für Erholung und mentale Gesundheit.
Für Gehaltsverhandlungen bedeutet das: Wer weniger Tage pro Woche arbeitet, sollte die Leistung pro Stunde oder pro Behandlung als Argument hervorheben. Eine klar strukturierte, konzentrierte Arbeitsweise kann Umsatz und Gehalt ebenso steigern wie eine Erhöhung der Wochenstunden – oft sogar nachhaltiger
Erfolgsmodell eigene Praxis – Chancen, Einkommen und Realität 2025
Während angestellte Zahnärzt:innen 2025 stabile und klar vorhersehbare Gehaltsstrukturen haben, bietet die eigene Praxis weiterhin das größte wirtschaftliche Potenzial. Viele Zahnärzt:innen streben deshalb langfristig die Selbstständigkeit an – nicht nur wegen der höheren Einkommensmöglichkeiten, sondern auch wegen größerer Entscheidungsfreiheit, individueller Behandlungsphilosophie und echter unternehmerischer Gestaltungskraft.
Aktuelle Marktdaten zeigen: Die wirtschaftlichen Ergebnisse niedergelassener Zahnärzt:innen variieren deutlich, abhängig von Standort, Spezialisierung, Praxisgröße und Organisationsgrad. Trotz gestiegener Kosten (Personal, Energie, Material, Digitalisierung) bleibt die Selbstständigkeit eines der attraktivsten Modelle, um langfristig ein überdurchschnittliches Jahreseinkommen aufzubauen und Vermögen durch unternehmerische Tätigkeit zu entwickeln.
Wichtig ist jedoch: Die wirtschaftliche Höhe des Überschusses hängt heute stärker denn je von einer klaren Strategie, professioneller Praxisführung und sorgfältigen Investitionsentscheidungen ab. Fehler in der Gründungsphase – etwa bei Standortwahl, Finanzierung oder Ausstattung – können langfristige Auswirkungen haben.
Achtung bei Investitionen – professionelle Begleitung zahlt sich aus
Eine Praxisgründung oder Übernahme ist immer mit hohen Anfangsinvestitionen verbunden. Damit diese Investitionen sich tatsächlich wirtschaftlich tragen, lohnt es sich, frühzeitig Expert:innen einzubeziehen, die Marktpreise, Gerätekonzepte, Finanzierungsmodelle und Praxisprozesse realistisch einschätzen können.
Henry Schein bietet Gründer:innen genau hierfür umfassende Unterstützung: von der wirtschaftlichen Erstberatung über Raum- und Geräteplanung bis hin zu Finanzierung, Abrechnung, Workflow-Optimierung und langfristiger Praxisentwicklung.
Passende Ansprechpartner:innen findest du hier: denttalents.de/gruenden
talents.mag.
Wie du dein Traumgehalt als Zahnärzt:in erreichst – Strategien, die 2025 wirklich funktionieren
1. Steigere deinen Umsatz – der stärkste Hebel
Umsatz ist der Nummer-1-Treiber für dein Einkommen. Fokussiere dich auf:
- hochwertige Leistungen
- effiziente Arbeitsorganisation
- klare Recall-Strukturen
- enge Patientenbindung
- Spezialisierungen, die regelmäßig angewendet werden
2. Wähle deinen Standort strategisch
Ländliche Regionen bieten:
- höhere Umsätze
- weniger Konkurrenz
- attraktivere variable Vergütung
- oft bessere Arbeitszeiten
3. Nutze Weiterbildungen gezielt
Wähle Fortbildungen, die:
- Behandlungszeit verkürzen
- neue Leistungen ermöglichen
- deine Produktivität steigern
4. Verhandle mit Zahlen statt Gefühlen
Argumentiere mit:
- dem Medianvergleich aus der Studie
- deinem eigenen Umsatz
- klaren Benchmarks aus der Tabelle
- deiner Spezialisierung
- deiner Patientenbindung
5. Mach dich in der Praxis unverzichtbar
Die Studie zeigt: Praxen honorieren Zahnärzt:innen höher, die…
- Verantwortung übernehmen
- Kolleg:innen anlernen
- Technik & Prozesse verbessern
- als verlässlicher Teil des Teams auftreten
6. Mach dich selbstständig – der größte Hebel für dein Einkommen
Die eigene Praxis bietet langfristig das höchste Einkommenspotenzial, weil du deinen Umsatz, deine Strukturen und deine Behandlungsphilosophie selbst bestimmst. Mit einer klar geplanten Gründung kannst du wirtschaftlich deutlich über das Angestelltenniveau hinaus wachsen und dir echte unternehmerische Freiheit aufbauen. Professionelle Unterstützung bei Konzept, Finanzierung und Ausstattung findest du z. B. hier: denttalents.de/gruenden.

